NGC 2239 bezeichnet einen Teilbereich des Emissionsnebels innerhalb des Rosetten-Komplexes, der den zentralen Sternhaufen NGC 2244 umschließt. Durch meine Belichtungszeit von 7,5 Stunden werden die komplexen Filamente und Staubsäulen sichtbar, die durch die hochenergetische Strahlung der nahen O-Sterne geformt werden. Das Objekt besteht überwiegend aus ionisiertem Wasserstoff, dessen rötliches Leuchten charakteristisch für diese H-II-Region ist. In einer Entfernung von etwa 5.200 Lichtjahren erstreckt sich die gesamte Struktur über ein gewaltiges Gebiet von fast 100 Lichtjahren Durchmesser. Da das Gesamtsystem eine Helligkeit von etwa 4,8 mag erreicht, ist es bei klarem Himmel und geringer Lichtverschmutzung bereits mit bloßem Auge als schwacher Schimmer erkennbar.
Sternbild: Einhorn
Helligkeit: 4,8 mag
Winkelausdehnung: 80' x 60'
Entfernung: 5.200 Lichtjahre (ca. 49,2 Billiarde km)
Bilddaten:
Aufnahmedatum
19.01.26
Kameraeinstellungen
ISO800
Aufnahmen:
L-eXtreme (HA und OIII)
Lights: 83 x 300 Sekunden (ca. 7 Stunden)
Bias, Darks, Flats
UV/IR-Cut (RGB Sterne)
Lights: 49 x 45 Sekunden (ca. 0,5 Stunden)
Bias, Darks, Flats
Ausrüstung
Teleskop: Skywatcher N 200/1000 PDS
Montierung: Skywatcher EQ6R-Pro
Kamera: Canon EOS700Da
Guider: Skywatcher 9x50 (Sucher) mit ZWO ASI 120MM Mini Mono (Kamera)
Filter: Optolong L-EXtreme, Optolong UV/IR-Cut